Sporthallen

Zeitraum 2006, 2009, 2010, 2015
Aufgabe Neubauten
Nutzung Sporthallen
Orte
  • Heidenau
  • Klecken
  • Wistedt
  • Hittfeld
  • Scheeßel
  • Neu Wulmstorf
Bauherren
  • Samtgemeinde Tostedt
  • Gemeinde Rosengarten
  • Eichenschule Scheeßel
  • Gemeinde Neu Wulmstorf
Team B. Ellwanger, G. Wehber
Merkmale
  • Energieeffizientes Gesamtkonzept
  • Minimale Gebäudetechnik
  • Flaches Erscheinungsbild
BGF Je nach Anzahl Spielfelder
BRI Je nach Anzahl Spielfelder

Das allen Hallen zugrundeliegende Sporthallenkonzept wurde im Jahr 2005 für die Eichenschule in Scheeßel entwickelt. Es folgte von Anfang an einer Vision: Eine innovative Sporthalle, die ohne kostenintensive Technik und hauptsächlich durch ihr Gebäudehüllenkonzept neue Maßstäbe bei Energieverbrauch und Raumangebot setzt. Dabei sollte sie aus natürlichen Baustoffen gebaut, im Inneren freundlich und hell und von außen möglichst klein sein. All diese Anforderungen konnten zu einem sehr flach und elegant anmutenden Bauwerk vereint werden, das sich hervorragend in einen ländlichen wie städtischen Raum fügt.

Der kostenbewusste Entwurf, die wirtschaftliche Konstruktion und das effiziente Energiekonzept sind bei vergleichbarer Ausstattung im Ergebnis mit schlüsselfertigen Hallentypen konkurrenzfähig.

Das Konzept wurde an mehreren Standorten im Rahmen von Architektenwettbewerben mit ersten Preisen gekürt und in der Folge realisiert.

Die Gründe für die Neuplanung der Sporthallen waren in jeder Gemeinde im Detail unterschiedlich, im Grunde aber sehr ähnlich. In der Samtgemeinde Tostedt wurde mit den neuen Sporthallen in Heidenau und Wistedt der gestiegene Bedarf an Sportflächen bedient. Die Gemeinde Rosengarten hat mit der Errichtung einer neuen Sporthalle (und dem Abbruch einer veralteten) in Hittfeld den gestiegenen Flächenbedarf bedient und gleichzeitig eine energetisch hocheffiziente Halle erhalten. Aus denselben Gründen erfolgte auch in Neu Wulmstorf der Neubau einer Sporthalle. In Klecken gab es einen Sportflächenbedarf, jedoch keine Sporthalle. 

 
Ein Projekt der martin menzel architekten ingenieure GmbH und Benjamin Ellwanger.

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