Mess- und Laborgebäude

Zeitraum 2013/2014
Aufgabe Umbau und Erweiterung
Nutzung Mess-und Laborgebäude
Ort Garbsen
Bauherr Bauherrengemeinschaft
Team C. Behre, W. Richter, H. Willführ
Merkmale
  • Energetische Sanierung
  • Umbau bei laufendem Betrieb
BGF 1.000 m2
BRI 4.100 m3

Das Mess- und Laborgebäude in Garbsen sollte umgebaut und erweitert werden, um dort mehrere Büros der Lagerstättenanalytik zu einem neuen, gemeinsamen Standort zusammenlegen zu können.

Die Unterbringung und Umsetzung des Raumprogramms erfolgte unter Ausnutzung der vorhandenen Grundstücksfläche bei Berücksichtigung der notwendigen Stellplätze für die Fahrzeuge und Wechselcontainer des Bauherrn. Der vorhandene Gebäudekörper, bestehend aus einem eingeschossigen ersten Bauabschnitt und einem zweigeschossigen zweiten Bauabschnitt, wurde nach Süden um einen zweigeschossigen Flachbaukörper als dritter Bauabschnitt erweitert. Die Gesamtbaumaßnahme umfasst ca. 800 m² Nettogrundrissfläche, wovon ca. 565 m² neu geschaffen wurden.

Der Leistungsumfang des Architekturbüros lag in der Entwurfs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe sowie der Bauleitung.

Bei der Baumaßnahme handelte es sich um einen Baukörper in Mischbauweise in Mauerwerks- und Stahlbetonbaukonstruktion mit Flachgründung. Die Fassade besteht aus der Rohbauwand mit einem davorgesetzten Wärmedämmverbundsystem, welches durch farblich abgesetzte horizontale Bänder gegliedert wurde.

Der Seiteneingang zur Osterwalder Straße nach Westen ist durch den Glaskubus der Pantry des Obergeschosses gegliedert. Das Flachdach wurde als leicht geneigtes Warmdach mit mehrlagiger Bitumenabdichtung ausgeführt. Die inneren Trennwände wurden, bis auf wenige Ausnahmen, als leichte Gipskartonständer-Werkswände hergestellt.

Im Rahmen der Baumaßnahme wurde die Heizungs- und Lüftungsanlage mit Teilklimatisierung erneuert, um das Gesamtbauwerk zu versorgen. Die Heizung- bzw. Lüftungsgeräte wurden sowohl im Gebäude als auch auf dem Neubaudach installiert.

Die neuen Labor- und Messeinrichtungen mussten in die bereits vorhandenen integriert werden. Sämtliche Labore werden über ein neugeschaffenes komplexes Leitungsnetz mit unterschiedlichsten technischen Gasen versorgt. Das Regenwasser der Flachdächer und der befestigten Hofeinläufe wird über eine Rigole im Hofbereich zwischengepuffert, um das öffentliche Kanalnetz bei Starkregen zu entlasten. Sämtliche Arbeiten wurden bei laufendem Labor- und Messbetrieb durchgeführt.

 
Ein Projekt der gajdzik menzel architekten ingenieure GmbH.

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