Landesbildungszentrum für Blinde

Zeitraum 2000
Aufgabe Sanierung
Nutzung Landesbildungszentrum für Blinde
Ort Hannover-Kirchrode
Bauherr Land Niedersachsen
Team F. Christ, W. Richter,
J. Röhrbein

Die Sanierung des Landesbildungszentrums für Blinde in Hannover-Kirchrode stellte eine Besonderheit im Rahmen der Erhaltung und Förderung von Baudenkmälern dar.

Übernommen wurde dieses Projekt in einem völlig desolaten Zustand, das Objekt war notdürftig mit Planen abgedeckt, diverse Notstützen sollten z. B. die auskragenden Dachteile vor dem Absturz bewahren.

Nach einer konstruktiven Sanierung der tragenden Teile innerhalb der Fassade und der auskragenden Dachbereiche wurde die Fassade von den zahlreichen Farbschichten der letzten Jahrzehnte befreit. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege der Bezirksregierung wurde versucht, die Originalfarben zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ließ auf einen einfarbigen Anstrich schließen, ein der Zeit entsprechender gräulicher Olivton. Nach abgeschlossener Sanierung aller äußeren und inneren Gebäudeteile wurde die Fassade in dem Olivton gestrichen, was zu einem sehr authentischen Ergebnis führte. Dadurch erhält der vordere Gebäudeteil seine besondere Bedeutung und sticht umso stärker hervor, als dass das rückwärtige Gebäude in seiner Gestaltung zurückgenommen wurde.

Im Inneren des Gebäudes sind diverse Schulungseinrichtungen für die Ausbildung von blinden Menschen entstanden. 

 
Ein Projekt der gajdzik menzel architekten ingenieure GmbH.

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