Börse

Zeitraum 2005/2006
Aufgabe Umbau
Nutzung Börse, Rechtsanwaltskanzlei
Ort Hannover
Bauherr Calenberg Grubenhagensche Landschaft
Team F. Christ, W. Richter,
J. Röhrbein

Die Börse Hannover ist ein historisches Gebäude im Herzen Hannovers, in unmittelbarer Nähe des Opernhauses. Das nach außen hin einer „englischen Trutzburg“ ähnelnde Gebäude wurde vom Keller bis zum Dach in vielen Bereichen umgebaut und saniert. Hierzu gehörten auch die Energieversorgung sowie die komplette Heizungs- sowie Elektroinstallation. Im Erdgeschoss wurden Einrichtungen einer international tätigen Rechtsanwaltskanzlei den heutigen Bedürfnissen angepasst.

Im 1. Obergeschoss befand sich der ehemalige Börsensaal der hannoverschen Börse mit entsprechenden Nebenbüros. Das Geschoss wurde entkernt und zu einem neuen Veranstaltungsraum umgebaut. Dieser Raum wurde derart konzipiert, dass er sowohl Vorträgen als auch Musikveranstaltungen akustisch und beleuchtungstechnisch gerecht wird. Weitere technische Installationen ermöglichen auch Fernsehaufzeichnungen.

Das Dachgeschoss erhielt komplett neue Büroräume, die aufgrund des zurückgesetzten Staffelgeschosses von außen nicht in Erscheinung treten. Die Zinnen bewehrte Attika bildet weiterhin den Gebäudeabschluss.

Der Gebäudeumbau wurde eng von der hannoverschen Denkmalpflege begleitet. Die im Inneren befindliche Treppenanlage, ein Relikt des berühmten Professors Oesterlen, das er im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg schuf, ist unverändert erhalten geblieben. 

 
Ein Projekt der gajdzik menzel architekten ingenieure GmbH.

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